Straffung der Augenlider

Straffung der Augenlider - Blepharoplastik

Oberlidstraffung (Schlupflid)

Bei der Straffung wird ein Teil der Haut des Oberlids mit dem darunter liegenden Fett entfernt. Der Schnitt liegt in der Lidfalte und ist später nicht mehr sichtbar.

Unterlidkorrektur (Tränensäcke)

In vielen Fällen ist eine Erschlaffung des Augenringmuskels und eine Fettansammlung dahinter der Grund für die unschönen Tränensäcke. Bei der konventionellen Methode verläuft die Schnittführung unterhalb der unteren Augenwimpern, dabei werden ein schmaler Hautstreifen und Fettanlagerungen entfernt. Mittels Laser kann ohne äußerlich sichtbaren Schnitt von der Schleimhaut (="Conjunctiva)" aus, eine Reduktion des Fettgewebssäckchens durchgeführt werden (transconjunctivale Methode).

Ablauf des Eingriffs

Der Eingriff erfolgt fast immer unter Dämmerschlaf- Anästhesie, alternativ in örtlicher Betäubung. Das Auge wird beim Lasereinsatz durch eine dicke Gelschicht und eine polierte Edelstahl-Abdeckung geschützt. Die Behandlung kann mit dem Laser als auch mit Radiowellenchirurgie erfolgen. Vorteile dieser Techniken sind das Fehlen von Blutung und eine geringere Schwellung, schnellere Heilung und die mögliche präzisere Schnittführung im Vergleich zu der herkömmlichen OP Methode mit dem Skalpell.

Der Eingriff an den Oberlidern kann ambulant durchgeführt werden. Bei Unterlidern oder bei einem kombinierten Eingriff von Ober- und Unterlidern empfiehlt sich ein 1 tägiger stationärer Aufenthalt.

Heilungsphase

Während der Heilung treten für ca. 5 Tage Schwellungen auf, die nach ca. 7 Tagen abgeklungen sind. Blaue Flecken treten selten auf.

Die hauchfeinen Fäden müssen nicht mehr gezogen werden. Diese werden nach 7 Tagen einfach wegrasiert. Nach einer Woche ist das Auftragen von Make-Up wieder möglich. Eine gewisse Verhärtung des Bindegewebes ist in der Heilungsphase normal.

Welche Risiken gibt es und welche Komplikationen können auftreten?

Zu den üblichen Grundrisiken, die für alle Operationen gelten, wie Wundinfektion, Allergien z.B. gegen Medikamente, Gefühlsnervenläsion und Wundheilungsstörungen, kommt speziell bei Eingriffen am Unterlid die sehr seltene Möglichkeit einer Erblindung durch Nachblutung und Druckschädigung des Sehnervs (bisher 1 berichteter Fall in der Literatur auf 40 000 Eingriffe). Bei rechtzeitiger Meldung des Patienten sind diese Auswirkungen aber in aller Regel vermeidbar. Dies ist der Grund, warum wir bei Operationen am Unterlid bei Patienten, die in einer größerer Entfernung wohnen, eine mindestens 12 stündige Überwachungsmöglichkeit empfehlen.