Fruchtsäure-Peeling

Fruchtsäurepeeling

Wie ist das Wirkprinzip?

Die Ursache vieler Hautleiden ist eine Verhornungsstörung der obersten Hautschicht, so dass die Haut ihren Glanz verliert. Bei einem Fruchtsäurepeeling kommen Fruchtsäuren zum Einsatz. Diese sind natürliche Säuren, die auch in Früchten vorkommen. Bei der Behandlung mit hochprozentiger Fruchtsäure wird die obere tote Hautzellschicht abgetragen, so dass darunter frisches, intaktes Hautgewebe zum Vorschein kommt. Die Regeneration der darunter befindlichen Hautzellen wird durch das Peeling der abgestorbenen, oberen Hautzellen angeregt. Das Ergebnis ist ein gesünderes, strafferes Hautbild.

Verlauf der Fruchtsäure-Behandlung

Entsprechend Ihres Hauttyps empfiehlt Ihnen Ihr Arzt eine initiale Fruchtsäure-Behandlung zu Hause mit Gel, Lotion, Creme oder Lösung. Vor der ersten Peelingsitzung muss die Haut mindestens zwei Wochen entsprechend vorbehandelt werden. Dann folgt die erste Peelingsitzung bei der Kosmetikerin. Das empfohlene Fruchtsäure-Präparat wird nach 5 tägiger Pause, in der die Haut sich regeneriert, zur Sicherung des Effekts sowie weiteren Verbesserung der Haut weiterverwendet. Anschließend kann eine erneute Fruchtsäurebehandlung mit höherer Fruchtsäurekonzentration in unserer Praxis erfolgen.

Wie lange dauert die Behandlung?

Eine Peelingsitzung dauert 20 Minuten. Die insgesamte Behandlungsdauer ist abhängig vom Hauttyp und dem Ansprechen auf die Behandlung. Es sind in der Regel fünf bis acht Peelingsitzungen im Abstand von 4 bis 6 Wochen erforderlich.

Was kann behandelt werden?

Das Fruchtsäurepeeling ist besonders für Hauttypen mit starkem Talgfluss sowie Akne mit Komedonenbildung geeignet. Dabei können Aknenarben und kleine Fältchen ausgeglichen werden, Pigmentstörungen und Altersflecken werden durch die Abtragung der obersten, pigmenttragenden Hautschicht heller oder verschwinden sogar ganz. Trockene, glanzlose Haut erscheint wieder frischer und rosiger, die Grobporigkeit wird verringert.

Wie muss ich mich vor und nach dem Fruchtsäurepeeling verhalten?

Eine Woche vor der Peelingsitzung dürfen keine Cremes oder ähnliches auf die Haut aufgetragen werden, die Vitamin-A-Säure oder Benzoylperoxid enthalten. Nach der Behandlung sollte direkte Sonnenbestrahlung, Sauna und Solarium gemieden werden.

Nebenwirkungen

Direkt nach dem Peeling können Reizungen, Rötungen oder Spannung der Haut auftreten, die sich aber nach 1-2 Tagen zurückbilden. Es kann auch vorkommen, dass die behandelten Stellen leicht verschorfen. Diese Reizungen kann man aber sehr gut mit Make-up abdecken. Die Verschlechterung eines Herpes im Gesicht ist möglich, falls dieser zur Zeit der Behandlung besteht oder zu entstehen beginnt. In Einzelfällen können sich bakterielle oder virale Infektionen (Eiterflechte/Viruswarzen) auf der frisch gepeelten Haut ausbreiten.